50 Jahre Dienst am Nächsten

Die DRK-Bereitschaft Mernes/Jossgrund hat  mit einem unterhaltsamen Kommersabend im Bürgerhaus Jossgrund ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Als offizielles Gründungsdatum gilt der 27. November 1967, deshalb sollte die Feier eigentlich schon im Herbst 2017 stattfinden. Wegen der Renovierungsarbeiten im ehemaligen Kindergarten, dem neuen Domizil der Bereitschaft, wurde sie auf Anfang März 2018 verlegt. Zahlreiche örtliche Vereine gratulierten zum Jubiläum. Auch unsere Vorsitzende Inge Amberg überreichte der Bereitschaftsleiterin Antonia Kistner ein Präsent. Christina und Mirjam hatten sich bereit erklärt, die Gäste mit Getränken zu bewirten - als kleine Revanche für die Sanitätsdienste bei unseren Veranstaltungen. 

Närrisches Treiben in Oberndorf

Jährlich wechseln sich die beiden Jossgrunder Ortsteile Pfaffenhausen und Oberndorf mit dem Umzug und den Faschingssitzungen ab. Alle zwei Jahre, wenn die "Fidelen Jossataler" zu den Sitzungen einladen, schlängelt sich der närrische Lindwurm durch Oberndorf.  Auf Einladung des Narrenclubs beteiligten wir uns auch in 2018 wieder mit einer Delegation der "Pfaffenhäuser Fassenacht" am Oberndorfer Zug.

Mit von der Partie war die blau-weiße Garde, ausgestattet mit  einheitlichen neuen Jacken, mit denen Simon Mesina und Günter Birkler in der letzten Probe vor Weihnachten die Tänzerinnenen überrascht hatten. Darin ließen sich die frostigen Temperaturen wunderbar etragen. Die Präsidentin und weitere Teilnehmer waren  gemäß dem Sitzungesmotto "1001 Pfaffenhäuser Fassenacht" in tollen Kostümen vertreten.

   

Wir sagen DANKE

Auch die Faschingskampagne war wieder ein voller Erfolg!

Herzlichen Dank sagen wir  den vielen engagierten Mitwirkenden und Helfern, dem Publikum und Sponsoren und   a l l e n ,   die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben.

Pfaffenhäuser 1001 Fassenacht

Alle zwei Jahre zur Narrenzeit schlüpfen unsere Tänzerinnen und Tänzer in Faschingskostüme, zeigen, wie vielfältig Tanzsport sein kann und lassen ihre komödiantischen Talente aufblitzen.

In 2018 haben die „Fidelen Jossataler“ mit weiteren Jossgrunder Karnevalisten wieder eine erfolgreiche Faschingskampagne gemeistert. Besonders die letzte Sitzung am 3. Februar endete sehr emotional, denn Monika Bien verabschiedete sich nach 35 Jahren als Sitzungspräsidentin. Beim Finale gab sie die „Narrenkappe“ an unsere Vizechefin Regina Neumann weiter. Als die Vorsitzende Ingeborg Amberg an die Anfänge erinnerte, bedankte sich das Publikum bei der Frontfrau der „Pfaffenhäuser Fassenacht“ mit stehenden Ovationen für die wunderbare Zeit. Auch die letzte Kampagne leitete Monika Bien gewohnt schlagfertig, charmant und humorvoll.

Mit dem Bühnenbild hatten Rudi Wolf und Karina Lindenberger den glanzvollen Rahmen für das Motto „Pfaffenhäuser 1001 Fassenacht“ geschaffen. An zwei Abenden erlebten die Zuschauer im voll besetzten Bürgersaal des Rathauses ein kurzweiliges Programm aus flotten Tänzen, lustigen Vorträgen, Gesang und Live-Musik. Viereinhalb Stunden boten rund 100 Mitwirkende sportliche Höchstleistungen, optische Leckerbissen und komödiantische Highlights.

Die blau-weiße Garde eröffnete den närrischen Reigen mit einem schwungvollen Tanz. Die Jugendgarde und die Teenie-Garde überraschten ebenfalls mit präzise aufgeführten Tänzen und akrobatischen Einlagen. Die „Bezaubernden Jeannies“ hätten nicht besser in die orientalische Kulisse passen können. Einen effektvollen Spiegeltanz und ein energiegeladenes Medley zur Musik der Pop-Ikone „Pink“ zeigten die beiden Showtanzgruppen. Mit ungewöhnlichen Tanzgeräten präsentierte die Truppe der örtlichen KFD einen lustigen „Rolli-Pop-Tanz“ als „hochbetagte Damen“.  Zwei „Hochleistungssportler“ überzeugten mit Körperbeherrschung bei ihrer „olympischen Disziplin“.

Ein „Wahrsager“ erblickte in seiner Kugel Vergangenes und Neues. Für Lachtränen sorgten die „Fastnachtsposse“: Der Theaterregisseur hatte es ganz schön schwer mit dem spaßigen Polizisten im Schweinsteigerkostüm. Der sollte den Gästen einer Faschingssitzung schonend erklären, dass der Rosenmontag ausfällt. „Aber die Fastnacht muss erhalten bleiben!“ Glänzend spielten ein alterfahrener Fastnachter und eine Debütantin auf der Fastnachtsbühne eine witzige Szene im Brot- und LKW-to-go-Store. Beim Crash-Kurs „Jossgrönner Platt und Hessisch Englisch für Touristen“ im „Welcome Center an der Jossa“ erfuhren die Teilnehmer, dass man den typischen Jossgründer im „Fairoin“ findet. Der neue Pfarrer rockte im Königsgewand die Bühne und eine fliegende Pflegekraft - oder vielleicht doch eine pflegende Flugbegleiterin - teilte auf humorvolle Weise ihren geheimen Berufswunsch mit. Eine „gewinnbringende“ Marktlücke hatten Vater und Sohn mit ihrer Kinderhotline entdeckt. Ein Projektchor umrahmte gekonnt eine lustige Konversation von sprechenden Körperorganen nach einer durchzechten Nacht. Auch beim Zwiegespräch des altbekannten zänkischen Ehepaares Heinz und Annemarie amüsierte sich das Publikum köstlich, bevor das Männerballett den Saal mit einer getanzten Parodie auf die Filmkomödie „Hangover“ zum Kochen brachte.

Sonntagsnachmittags wurde für Senioren und andere Interessierte ein verkürztes Programm geboten, bei dem auch die jüngsten Tänzerinnen und Tänzer ihr Können noch einmal unter Beweis stellten.

Foto von Hanna Rudolf. Weitere Impressionen von den Sitzungen findest Du hier in unserer Bildergalerie.

Junge Narrenschar eröffnet Kampagne

Viel positives Feedback und ein dickes Lob von der Sitzungspräsidentin Monika Bien gab es für die gelungene Kindersitzung, mit der alle zwei Jahre unsere Faschingskampagne beginnt. Einen Vorgeschmack auf das Motto „Pfaffenhäuser 1001 Fassenacht" boten zum Abschluss unsere Teenies mit einem energiegeladenen Showtanz im Outfit der „Bezaubernden Jeannie“. Im fast voll besetzten Saal des Bürgerhauses boten zuvor über 70 Mitwirkende im Alter von fünf bis 18 Jahren eine gelungene zweistündige Bühnenshow. Unsere Kinder- und Jugendtanzgruppen hatten sich gut vorbereitet und monatelang fleißig geprobt. Die Tänzerinnen der Jugendgarde legten zum Auftakt mit ihren schmucken rot-weißen Uniformen eine flotte Sohle aufs Parkett. Nicht weniger schwungvoll präsentierten sich die „Teenies“ in ihren goldschwarzen Kostümen mit einem präzise aufgeführten Gardetanz. Nach einem Kinderlied von Rolf Zuckowski beschworen unsere „Minis“ den kommenden Frühling herauf und die „Fidele Kids“ träumten einen entzückenden Mädchentraum in Pink mit einem Happy End. Auch die kurzen Beiträge mit großen Pointen kamen beim aufmerksamen Publikum gut an. Das Geschwisterpaar Lenn und Mila fand eine "geniale" Lösung bei der Suche nach einem geeigneten Fahrradhelm. Die anmutige Primaballerina Johanna zeigte einen „waghalsigen“ Tanz auf dem Seil mit Überraschungseffekt. Beim Sketch von Leni, Luke und Amelie auf der Parkbank wurde deutlich, weshalb manche Leute so sind wie sie sind. „Aller Anfang ist schwer“, das bewies die kleine Lea, die die Lehrerin Mia in einem Telefongespräch ganz schön auf die Palme brachte. Emma, Raphael, Justus und Emily plagten sich am Küchentisch mit einer verflixten Rechenaufgabe herum. Köstlich amüsierten sich die Gäste über eine denkwürdige Unterrichtsstunde mit Justus und Marvin, bei der schnell klar wurde, dass nicht die Schüler dümmer geworden sind, sondern dass der Lehrer die Frage nur richtig stellen muss. Ein echtes Highlight war die Zaubershow, in der Jannik und Leander große und kleine Zuschauer mit verblüffenden Tricks bestens unterhielten. Als Gastgruppe bereicherte die „Pure Energy“ wie bei fast jeder Kindersitzung das Programm. Mit den Nachwuchstrommlern von zwei Jossgrunder Musikvereinen gab es an ungewöhnlichen „Percussion-Instrumenten“ einen weiteren eindrucksvollen Gastauftritt.